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Die landläufige Meinung ist, dass einige Krankheiten auch von der Psyche oder Seele beeinflusst werden; Krankheiten wie Erschöpfungssymtome oder Reizdarm. Die Homöopathie stellt bei jeder Krankheit diesen Zusammenhang. Im Laufe unseres Lebens bieten uns Krankheiten daher immer wieder Möglichkeiten zum Wachstum, zum Umstellen unseres Systems. Manchmal reicht es völlig aus, einen Infekt in Ruhe auszukurieren. Mit gesundem Essen, Tees, genügend Schlaf als Unterstützung. Es gibt diverse wissenschaftliche Studien, dass durchgemachte Infekte das Immunsystem langfristig stärken und vor schlimmeren Erkrankungen schützen können. Z.B. können virale Erkankungen die DNA im Zellkern verändern und stabiler machen (Retroviren). Kinderärzte berichten oft von Entwicklungsschüben, nachdem eine Kinderkrankheit durchlaufen wurde.

Mittlerweile sind der übermäßige Einsatz von Antibiotika bei bakteriellen Infekten und die damit verbundenen Nebenwirkungen gut bekannt. Gerade im Darm sind die Auswirkungen auf die Darmflora die aus Milliarden von (nützlichen) Bakterien besteht nicht wünschenswert. Als Spätfolge sind Antibiotika- Resistenzen (z.Bsp. MRSA), auch für die Allgemeinheit problematisch. Natürlich soll Antibiotika seinen Einsatz finden, aber sicherlich nicht so oft wie es momentan üblich ist.

Auch bei chronischen Erkrankungen werden bei der längerfristigen Einnahme von Medikamente Nebenwirkungen festgestellt (Stichwort Mitochondrien).

Was aber tun, um den Infekt oder die Erkrankung zu begleiten?

Der homöopathische Ansatz, Gleiches heilt Gleiches, nimmt die bestehenden Symptome auf und sucht nach dem in der Natur vorkommenden Stoff (Stoffen) die damit in Einklang gehen können. Ist die passende Mittelkombination gefunden, geht der Körper in Einklang mit den Mitteln. Für mich bedeutet das, das die Mittel das Thema übernehmen und der Mensch neue Impulse wahrnehmen und umsetzen kann.

Die große Herausforderung besteht darin, die passende Mittelgabe für den Moment auszuwählen. Einige geniale Forscher wie Jan Scholten oder Antonie Peppler haben Systeme entwickelt um hier zu helfen. Ich nehme das Wissen dieser beiden Personen sehr gerne zu Hilfe.

Nun gilt es die Entwicklungsschritte sorgfältig zu beobachten, einzuschätzen in welche Richtung der Patient sich entwickelt, und dem ganzen die nötige Zeit geben. Oder auch die Mittelwahl zu korrigieren. Bei gefährlichen, schmerzhaften Erkrankungen sollte aber zu jedem Zeitpunkt auch die Schulmedizin ihren Einsatz finden dürfen.